Montag, 25. August 2014

Gewinner der Buggyfit-Verlosung

Die Gewinnerinnen der Buggyfit-Verlosung stehen fest:

Jaqueline Gnegel und Katharina Hardt. 

Herzlichen Glückwunsch euch beiden :-)

Ihr werdet in Kürze eine Nachricht von eurer Buggyfit-Trainerin erhalten.

Vielen Dank auch den anderen Teilnehmerinnen für's mitamachen (vielleicht klappt's ja beim nächsten Mal...).

Samstag, 23. August 2014

Trotzphase - Wie wir mit Wutanfällen umgehen


Wir kämpfen schon lange mit Wutanfällen

Kleinkinder stehen sich oft selbst im Weg
Ich habe keine Ahnung, in welchen Abschnitt des kurzen Kleinkind-Lebens Experten die allgemeine bekannte "Trotzphase" packen. Unsere geht gefühlt schon mehrere Jahre. Na gut, um ehrlich zu sein wird der Zwerg im Herbst 3 und die Wutanfälle begannen erst, als sie schon sehr genau artikulieren konnte, was sie denn gerne hätte. Und genau da liegt wohl auch der Hund begraben. Seit das Kind nämlich Forderungen stellen kann, erwartet es auch, dass diese erfüllt werden. Immer. Sofort. Versteht sich. Durch eiserne Konsequenz (die Gute-Nacht- Geschichte gibt's erst nach dem Zähneputzen etc.) habe ich Wutanfälle dieser Art mittlerweile auf ein Minimum beschränken können. Was uns immer noch beinahe täglich im Weg steht ist die Frustration. "Selber machen!" war einer ihrer ersten Zweiwortsätze. Ich möchte nicht undankbar sein. Natürlich ist das eine wunderbare Sache, wenn das Kind selbst um Eigenständigkeit bemüht ist und eines Tages (das Licht am Ende des Tunnels) werde ich mich wohl darüber freuen wenn Zwerg sich selbst anzieht oder sich morgens alleine ihr Brot schmiert. Aber dieser Zeitpunkt ist nicht jetzt. Die Geduldigste ist sie nicht, das könnte sie unter Umständen aus meinem Gen-Pool geangelt haben. Egal ob der Reißverschluss klemmt, das Playmobil-Baby sich nicht akkurat in seinen Wagen legen lässt oder ihre gutgemeinte Hilfe beim Kochen nicht erfolggekrönt ist - alles was schief läuft artet binnen weniger Sekunden in panische Hysterie aus. Und dann nimmt das Drama auch schon seinen Lauf. Sie zu besänftigen ist unmöglich. Wenn ich sie ignoriere steigert sie sich noch mehr hinein und ruft um Hilfe. Wenn ich versuche zu helfen, kreischt sie sich erst richtig in Rage. Auch der Versuch, das Problem gemeinsam zu lösen scheitert regelmäßig kläglich. Beratungsresistent ist sie außerdem auch. Beschwichtigen oder Ablenken scheint in unserem Fall auch nicht die goldene Lösung zu sein. Nach dieser Suche ich nun mittlerweile seit über einem Jahr und gebe zu, etwas resigniert zu sein.

Es kommt noch schlimmer

Vor einigen Monaten schaffte sie dann, das Fass zum Überlaufen zu bringen. Ihre Wutanfälle beschränkten sich nicht mehr auf den Ärger über sich selbst oder den Gegenstand, der nicht tat, was sie wollte. Sie fing an, ihre Wut auch auf mich und die anderen Familienmitglieder zu richten. Es fällt schwer, das ausreichend zu beschreiben denn sie wurde nie "handgreiflich" wie ich es schon von anderen verzweifelten Müttern gehört habe. Sie sagte auch keine gemeinen oder unangemessenen Sachen. Sie schrie mich einfach an. So laut, wütend und hasserfüllt dass sich mir die Nackenhaare aufstellten. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich sie in ihrer Wut immer gewähren lassen. Ich hatte ja genug darüber gelesen, wie machtlos Kleinkinder sich selbst in diesen Situationen fühlen und dass sie lernen müssen, mit ihrer Frustration umzugehen. Dass Kinder ihre Wut nicht unterdrücken können und sollten und dass sie ein Ventil benötigen. Aber dass Aggressionen gegen Familienmitglieder gerichtet werden, das ging mir dann doch zu weit.

Unsere Lösung war so simpel wie effektiv

Ich nahm sie in diesen Situationen ruhig beiseite, erklärte ihr, dass ich nicht angebrüllt werden möchte. Zu Beginn ging das nicht, denn in diesen Momenten schien ich sie mit meinen Worten überhaupt nicht zu erreichen. Sie war blind und taub für das, was ich sagte oder tat und ganz in ihrer Wut gefangen. In meiner Verzweiflung schrie ich zurück. Genau zweimal. So laut ich konnte. (Ja, auch ich fühlte mich machtlos und wusste nicht, was tun. Ich handelte spontan, wohl aus Reflex). Beide Male war sie total perplex, nahm mich endlich wahr und weinte dann herzzerreißend. Daraufhin nahm ich sie in den Arm, tröstete sie, entschuldigte mich und erklärte ihr, dass sich das schlimm anfühlt, angeschrien zu werden. Wir hatten zwei längere "Gespräche" darüber, wie traurig man sich fühlt, wenn jemand so brüllt. Ich erklärte ihr auch, dass sie gerne brüllen dürfe so laut und lange sie möchte, sie aber dazu in ihr Zimmer gehen solle. Dass sie jederzeit herauskommen dürfe wenn sie sich beruhigt hat oder getröstet werden möchte. In den nachfolgenden Wutanfällen brauchte ich nur einmal tief Luft zu holen wenn sie begann, mich anzuschreien. Sie hielt sofort inne. Ich erinnerte sie dann wieder an unsere Abmachung. Sie darf wütend sein. Ich verstehe das. Aber sie darf mich nicht anschreien weil mich das traurig macht. Die große Überraschung: Sie folgte meinem Rat, ging einige Male in ihr Zimmer, ließ einen lauten Schrei los und kam danach zum Trösten in meine Arme. Einige Male verließ sie ihr Zimmer sogar und schien mit sich selbst total im Reinen. Die Wut war verraucht und sie spielte mit mir, als sei nichts geschehen. Und es kommt noch besser: Die Situationen wurden von Woche zu Woche seltener und mittlerweile kann ich mich gar nicht mehr an ihren letzten richtigen "Ausraster" erinnern.

Ich habe keine Ahnung wie pädagogisch wertvoll mein Vorgehen ist. Wahrscheinlich überhaupt nicht. Aber wir haben es auf diese Art und Weise geschafft, unser Familienleben wieder harmonischer zu gestalten. Zwerg kann ausrasten, solange sie die Wut nicht gegen Personen richtet. Ich muss nicht hilflos danebenstehen und über ein Verhalten hinwegsehen, dass ich nicht tolerieren möchte. Die Reißverschluss-Situationen gibt es immer noch, in denen sie kurz sauer und hysterisch wird. Aber sie richtet keine Aggressionen mehr gegen mich. Und die Momente werden kürzer. Sie wird langsam einsichtiger. Weiß mittlerweile in vielen Situationen, wie sie sie lösen kann. Oder Mama. Lässt mich immer öfter mit anpacken oder nimmt Ratschläge an. Das Licht am Ende des Tunnels rückt also näher :-).

Wie geht ihr mit solchen Situationen um?



Mittwoch, 13. August 2014

BuggyFit und Mamas Lifestyle verlosen Kursteilnahmen

buggyFit ist eine dieser wunderbaren Ideen, bei denen man sich fragt, warum keiner früher auf sie kam ist. Das Konzept ist mittlerweile vielen Müttern aus den Zeitschriften "Eltern“, „Leben & Erziehen“, „Prinz“, „Shape“, „Die Welt“ und TV Ausstrahlungen auf RTL und Sat1 ein Begriff.


Für die Ahnungslosen erkläre ich gerne, was ihr verpasst habt:

buggyFit bietet Fitnesskurse für Mütter mit Baby oder Kind in verschiedenen Stadtparks Deutschlandweit an. Das Workout ist speziell auf die Bedürfnisse von Frauen nach einer Schwangerschaft abgestimmt und besteht aus einem effektiven Mix aus Kraft- und Ausdauertraining, Rückbildungsgymnastik sowie Dehnungsübungen. Bei regelmäßiger Teilnahme kann man spielend leicht seine alte Figur wieder erlangen (oder vielleicht sogar noch eine bessere?!).
Wer sein Kind ausschliesslich selbst betreut, keinen Babysitter zur Hand hat und es ungern in der Kinderbetreuung eines Fitnesstudios abgeben möchte, hat endlich eine Möglichkeit etwas für seinen Wohlfühl-Körper zu tun. Die Kinder und der Kinderwagen werden in das Training eingebunden. buggyFit tut also nicht nur uns Müttern gut, sondern bietet auch unseren Kindern viele Vorteile. Sie können mit anderen Kindern an der frischen Luft spielen, die Abwechslung genießen und werden spielerisch zur Bewegung erzogen.

Über Facebook durfte ich vor kurzem die sympathische Sportwissenschaftlerin Anna Bierholz kennenlernen, die mit ihrer Kollegin Bettina Sülzenfuß seit Anfang des Jahres buggyFit Kurse in Düsseldorf und Kaarst anbietet. Ich freue mich ganz besonders, euch heute was so richtig Tolles schenken zu dürfen (möchte nicht jemand buggyFit nach Istanbul holen? Ich wäre auch gerne dabei!):

buggyFit schenkt euch einen kostenlosen Kurs!

buggyFit verlost unter den Mamas Lifestyle Leserinnen zwei 6er Karten für das Gebiet Düsseldorf/Kaarst im Wert von je 70€.

So nehmt ihr teil
  • Schenke Mamas Lifestyle einen Facebook "LIKE" und/oder 
  • Schenke Buggyfit einen Facebook "LIKE" 
  • Kommentiere diesen Blogpost oder den Facebook-Post mit einem kurzen "bin dabei", damit ich weiss, wer in den Lostopf möchte :-).
(Wenn ihr anonym kommentiert verlinkt doch bitte euer Facebook-Profil oder hinterlasst mir eure Mail-Adresse gerne auch per PN damit ich euch bei Gewinn auch benachrichtigen kann.)

Die Verlosung läuft bis einschliesslich Sonntag, den 24.08.2014.
Am 25.08. werden dann die Gewinnerinnen von mir benachrichtigt und auf Mamas Lifestyle bekannt gegeben.

Was erwartet euch?

Die buggyFit Trainerinnen Anna Bierholz und Bettina Sülzenfuß sind durch ihr Studium bestens für die ganz spezielle Zielgruppe „Mütter“ qualifiziert und können die Verantwortung für ein Training – auch schon wenige Wochen nach der Schwangerschaft – sicher tragen. Sie wissen, worauf es bei einem adäquaten Gesundheitstraining ankommt und wie ein effektives, gesundheitsförderndes Training geplant und durchgeführt wird. Sie betonen, dass kein bestimmtes Fitness-Level erforderlich ist. Ihr Training bietet Variationen von einfach über mittel bis schwer. Auch für Sportmuffel haben sie einige schlagkräftige Argumente. Wer nach der Schwangerschaft regelmäßig trainiert, wird positive Effekte erzielen. Dazu zählen beispielsweise:
  • Ein besseres Körpergefühl 
  • bessere Körperhaltung / mehr Ausstrahlung
  • Kräftigung und Straffung abgeschwächter Muskulatur 
  • gesteigertes Wohlbefinden / Attraktivität
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit 
  • weniger belastende Bewegungsmuster im Alltag
  • Linderung oder Beseitigung von Beschwerden 
  • mehr Gelassenheit
Wer nicht in Düsseldorf wohnt, muss an dieser Stelle nur ein bisschen traurig sein.
Die Verlosung bezieht sich zwar auf die dortigen Kurse, allerdings findet ihr buggyFit bereits in vielen deutschen Städten.
Die Kurse sind übrigens zertifizierte Gesundheitskurse und erfüllen die Qualitätskriterien der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 SGB V. Die Kassen erstatten ca. 80% der Kursgebühr bei regelmäßiger Teilnahme.


Weitere Informationen zu buggyFit unter: http://www.buggyfit.de/

Donnerstag, 7. August 2014

Interview auf Beauty Mami Blog

Hallo meine Lieben,

Mihaela von Beauty Mami Blog hat eine wunderbare Serie ins Leben gerufen: "Mamis around the world".
Hierzu interviewt sie regelmäßig Blogger-Mamis aus verschiedenen Stätdten, die ihre liebsten Plätze und einiges mehr verraten.
Ich freue mich ganz besonders, dass sie mich für diese tolle Serie interviewt hat.
Das Interview ging heute online. Ihr findet es unter:

http://www.beauty-mami.de/2014/08/mamis-around-world-interview-mit-sarah.html


Dienstag, 5. August 2014

Familie ist ein Irrenhaus

Heute erfahrt ihr in meinem Gastartikel auf www.familien-sinn.de, warum sich Familie für mich oft nach Irrenhaus anfühlt.

Geht es euch genauso?

HIER geht's zum Artikel....

Freitag, 1. August 2014

Gastartikel: Reiterferien in Tirol - Spaß für die ganze Familie

Das Kinderhotel Buchau aus Österreich berichtet heute auf Mamas Lifestyle über den etwas anderen Urlaub: Reiterferien. Gerade Familien mit kleinen Kindern haben oft keine Lust auf teure Flüge, extreme Klimaschwankungen und exotisches Essen im Urlaub. Ferien in Tirol sind eine willkommene Alternative. 



Reiterferien – schon das Wort lässt die Herzen fast aller kleinen Mädchen sofort höher schlagen. Was kann es Schöneres geben, als von morgens bis abends umgeben zu sein von den herrlichen Vierbeinern, sie streicheln, versorgen und natürlich reiten zu dürfen? Doch nicht nur Kinder genießen einen Reiturlaub in vollen Zügen, auch für Erwachsene versprechen Ferien mit Pferden ganz besonders viel Spaß. Und Tirol bietet sich hier als Region ganz besonders an. Denn wie könnte man die wunderschöne Natur des „Herz der Alpen“ wohl besser spannender entdecken, als vom Rücken eines Pferdes aus?

Ab in den Sattel
Egal, ob man schon von Kindesbeinen an reitet, oder ob man noch nie vorher auf dem Rücken eines Pferdes Platz genommen hat – wer Reiterferien in Tirol verbringt, der findet ganz sicher genau das richtige Angebot für sich. Wer schon immer für die edlen Tiere interessiert, aber noch nie die Gelegenheit hatte, sich am Reiten zu probieren, der kann das im Urlaub in Tirol nachholen. Hier gibt es eine Vielzahl von Hotels und Reiterhöfen, die sich auf den Unterricht für Anfänger – auch für erwachsene Anfänger – spezialisiert haben. Sie lernen von der Pieke auf den Umgang mit dem Pferd. Wie man es sattelt, die Trense anzieht und können dann, sicher aufgehoben an der Longe, ihre ersten Sitzübungen auf dem Pferd absolvieren. Und das immer vor der atemberaubend schönen Kulisse der schneebedeckten Alpen im Hintergrund. Reiten lernen de Luxe, sozusagen. Und wer fleißig übt, der kann am Ende des Urlaubs vielleicht schon die ersten kleinen Ausritte wagen.

Hoch zu Ross in die Berge
Für die, die schon reiten können, bieten sich tolle Wanderritte quer durch Österreich an. Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Es gibt Touren für Anfänger, die sich vor allem im gemütlichen Schritt entlang der sanften grünen Bergwiesen bewegen möchten, oder aber Touren für fortgeschrittene Reiter, die auch mal einen rasanten Galopp entlang der Feldwege wagen möchten. Unbedingt ausprobieren sollte man auch die Wanderritte, die entlang der gut ausgebauten Wege hinauf in die Berge führen. Hier eignen sich Österreichs Nationalpferde, die Haflinger, besonders gut. Sie sind gutmütig und sehr trittsicher. Sie bringen jeden Gast hinauf auf den Berg und ganz sicher wieder runter. Eine gute Alternative auch für alle, die nicht ganz so gut zu Fuß sind, sich aber trotzdem an der tollen Aussicht erfreuen wollen. Gemeinsam mit der ganzen Familie einen spannenden Ausritt in die Berge unternehmen – das macht allen Spaß und man hat mit Sicherheit noch lange etwas, worüber man noch zu Hause gerne erzählt. Für Familien eignet sich besonders unser Familienhotel Buchau am Achensee als Reiseziel für den Reiturlaub. Kinder sind herzlich willkommen und die Riesers Ranch lässt allen Pferdefans das Herz höher schlagen. Mehr Informationen zu den Reiterferien in Österreich gibt es auf dem Hotelblog zu lesen.