Dienstag, 31. Dezember 2013

Einen guten Rutsch ins neue Jahr

Einen guten Rutsch ins neue Jahr

...wünscht euch Mamas Lifestyle




schon wieder ist es soweit...ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber seit ich Kinder habe fliegen die Jahre nur so an mir vorüber. Ein paar Stunden noch, dann ist es zu Ende...das wundervolle 2013.

Zeit, sich mal wieder an die guten und schlechten Momente zu erinnern. Zu überlegen, was man weiterhin tun, und was man im neuen Jahr anders machen möchte (kritische Reflexion ist ja fast schon ein Hobby von uns Frauen).

Für mich war 2013 das Jahr der Reisen, was ich sehr genossen habe. Meine Highlights waren:

Unsere Reise zu dritt nach Los Angeles und das lang herbeigesehnte Wiedersehen mit meiner Freundin N. dort,

Unsere Reise zu zweit (verspäteter Honeymoon) nach New York,

Unser Kurztripp zu viert an den Bodensee inkl. der ersten Hotelnacht mit dem Zwerg,

Unsere Reise nach Istanbul zu viert und die Erkenntnis, dass JEDE Reise als Familie doch am schönsten ist.

Ausserdem war es ein aufregendes Jahr, das Jahr der Entscheidungen:
Wir haben uns zu unserem Umzug nach Istanbul entschlossen. Das war natürlich eine Achterbahnfahrt der Gefühle, und da der Umzug erst noch kommt liegt der große Teil ja noch vor uns.
Ausserdem habe ich meinen alten Job gekündigt, mich in einen neuen eingefunden, meinen Blog ins Leben gerufen, angefangen Türkisch zu lernen,  mein "verbummeltes" Fernstudium wieder aufgenommen, meinen Zwerg für den Kindergarten angemeldet, die Große hat die gefürchtete 3. Klasse begonnen. Viele Veränderungen! Und ich muss sagen: keine die ich (bis dato) bereut hätte.

Gelernt habe ich auch dieses Jahr viel. Vor allen Dingen, auch mal 5e grade sein zu lassen. Wenn man Mutter, Ehefrau, Hausfrau/ Köchin/ Putzfrau, Arbeitnehmerin, Studentin, Familienmanagerin, ... ist, scheint es nahezu unmöglich alle Bereiche bis zur Perfektion zu managen.
Auch im neuen Jahr werde ich mich (hoffentlich) öfters mal zurücklehnen, das Chaos betrachten, tief durchatmen und dann herzlich drüber lachen.
Einen kleinen Denkanstoß in diese Richtung hat mir dieses Jahr mein Hausarzt gegeben, bei dem ich meinen kaputten Rücken gelegentlich einrenken lasse (ja, der Kopf liegt nachts immer noch oft auf dem Nachttischchen während der Zwerg mein Kopfkissen besetzt). Der sprach nämlich von der "Mutter als wichtigstes Bindeglied und überquellende Schale".
 Die Schale müsse voll sein (die eigenen Bedürfnisse gestillt) um überquellen zu können und dadurch ihrer Familie Liebe und Energie schenken zu können. Wenn sie leer wäre, könne auch nichts weitergegeben werden an die Liebsten.
Leichter gesagt als getan, das weiss wohl jede Mutter die unter Schlafmangel und Dauerstress leidet und gelgentlich das Chaos über sich zusammenbrechen sieht. Ich versuche den Rat meines Arztes trotzdem zu berücksichtigen und gehe kleine Schritte...sich mal in die Badewanne zu legen obwohl die Fenster geputzt werden sollten tut schliesslich keinem weh...und einem selbst ziemlich gut.

Auf die "schlechten" Momente möchte ich an dieserStelle übrigens nicht weiter eingehen. Nicht, dass wir nie welche hätten. Ich verdränge es nur gerne, dass mich meine Kinder und mein Leben gelegentlich auch mal in den Wahnsinn treiben.
Ausserdem versuche ich immer noch als unerschütterliche Optimistin, jeder zweifelhaften Erfahrung etwas Positives abzugewinnen und sie als lehrreich zu verbuchen.

Dieses Jahr möchte ich übrigens nicht abschliessen, ohne mich bei meinen Leser/innen zu bedanken!
Es ist für mich immer noch unbegreiflich, wie viele Menschen von überall her auf meiner Seite landen, meine Posts lesen, mit mir in Kontakt treten und mir so wahnsinnig viel positives Feedback geben!
Also: Ein dickes DANKESCHÖN an euch alle! Ihr seid einer der Gründe, warum ich meistens mit einem Lächeln durchs Leben hüpfe :-)






Mittwoch, 11. Dezember 2013

Die makabere Mops- Geschichte

Die makabere Mops- Geschichte

oder: es ist nicht alles Gucci, was glänzt


Für T.B.
Diese Geschichte ist deshalb so wahnsinnig gut, weil sie wirklich passiert ist. 
Genau SO
Ich habe Tränen gelacht und daher beschlossen, dass sie aufgeschrieben werden muss.
Das Schicksal hat einfach den besten Humor, und am Ende bekommt immer noch jeder das, was er verdient hat (damit ist nicht der Mops gemeint).


mitunter können Tragetaschen einen überraschenden Inhalt aufweisen
Eine Frau, nennen wir sie Frau A wie anonym, besitzt seit Jahren einen heißgeliebten, niedlichen, kleinen Mops. Als Frau A. eines Tages einen 4tägigen City-Trip mit ihren Freundinnen nach Berlin plant, hat sie jedoch Schwierigkeiten, einen würdigen Hundesitter für das süße Kerlchen zu finden und beschliesst daher kurzerhand, den Mops an diesem Happening teilhaben zu lassen.
Also setzt sich Frau A. samt Freundinnen und Mops in den Flieger, reist nach Berlin und gemeinsam unternehmen sie dort alles, was man als Mops gemacht haben muss, wenn man nach Berlin kommt.

Der kleine Mops erlebt also ein paar wunderbare Tage zwischen Alexanderplatz, Gedächtniskirche, Brandenburger Tor und rotem Rathaus. Dabei verhält er sich vorbildlich und Frau A. und ihre Freundinnen können wirklich stolz sein, einen so anständigen Begleiter an ihrer Seite zu haben. 

An einem der 4 wundervollen Berlin-Tage (welcher ist mir leider nicht bekannt) geschieht jedoch das Unfassbare:
Grade als Frau A. samt Gefolgschaft entspannt auf dem Kurfürstendamm flaniert, fällt der arme, kleine Mops völlig überraschend um und ist -sagen wir wie's ist- tot!

Man mag sich also nicht vorstellen, wie sich die bedauernswerte Frau A. und ihre Freundinnen in diesem Moment fühlen. Mitten in Berlin auf dem Kurfürstendamm mit einem toten Mops zu ihren Füßen.
Was tun?
Da der Mops natürlich nicht tot auf dem Kurfürstendamm liegen bleiben kann, aber auch lässig unter den Arm geklemmt ein verstörendes Bild abgibt, entschieden sich die Frauen für das Naheliegendste:
Sie spazieren in den nächstbesten Laden und bitten um eine große Einkaufstüte, um den Mops transportieren zu können. Beim nächstbesten Laden handelt es sich in diesem Fall um GUCCI.
Die Verkäuferin ist zunächst etwas perplex, als sie um diesen Gefallen gebeten wird. Nachdem ihr allerdings geschildert wird, welch grauenvolle Szene sich soeben abspielte, hat sie Mitleid und schenkt den Frauen die größte und edelste Tüte, die sie anbieten.
Die Frauen betten also den armen Mops in Gucci und beschliessen, den Schock erst mal bei einer Tasse Kaffee zu verdauen und die weitere Vorgehensweise zu besprechen.
Sie sitzen also schweigend im Café...grübeln darüber, was weniger schrecklich ist: Den Mops in Berlin zu "entsorgen" oder das tote Tier in den Flieger zu schmuggeln. 
So sitzen sie da und trinken. Und schauen. Sehen eine Gruppe Jugendlicher auf Skateboards. Trinken wieder. Sind in Gedanken versunken. 
Bis plötzlich ein Skateboardfahrer direkt an ihrem Tisch vorbeischiesst,....ihr ahnt sicher, was jetzt kommt?!.... sich die GUCCI-Tasche schnappt und damit innerhalb weniger Augenblicke über alle Berge ist!


Trotz des tragischen Todesfalls ist, wie ich finde, diese Story gut ausgegangen.
Der Mops hatte einen schönen Tod und vorher wohl die glücklichsten Stunden seines Lebens.
Das größte Problem der armen Besitzerin löste sich in Gucci auf.
Und für den Taschendieb war es wohl die Lektion seines Lebens. (Der Moment, in dem er seine vermeintliche Edel-Beute aus der Tasche zieht, muss einfach göttlich gewesen sein!)





Dienstag, 10. Dezember 2013

Morgen, Mamis, wird's was geben...

Morgen, Mamis, wird's was geben...


copyright: Bryan Adams
Da sich in der Weihnachtszeit sowieso alles um die Kinder dreht, verlose ich nun ein kleines Weihnachtsgeschenk an die Mamas (zum Selbst-Behalten oder Weiterschenken).

Was könnt ihr gewinnen?

Einen wunderschönen, limitierten Kalender mit ausdrucksstarken Schwarzweiß-Porträts von Stars wie Lana del Rey, Kate Moss und Tobey Maguire im Wert von 33€.
Sie alle wurden von Bryan Adams für den Hear the World Kalender fotografisch in Szene gesetzt.






Wie funktioniert's?
copyright: Bryan Adams

Teilt bis zum 20.12. euren Lieblingspost/euere Lieblingsrezept von Mamaslifestyle mit euren Facebook-Freunden.
Schickt dann eine Mail an mamaslifestyle@gmail.com mit
  • dem Link zu eurer Pinnwand/ eurem Post (den Post auf "öffentlich" einstellen, damit er eingesehen werden kann), 
  • eurem Namen und
  • eurer Adresse. 
Unter allen Teilnehmern wird dann am 20.12. um 21h der Gewinner ausgelost und am 21.12. veröffentlicht.
Dem Gewinner wird der Kalender dann umgehend per Post zugeschickt.


copyright: Bryan Adams




Ich wünsche euch allen viel Spaß und Glück und freue mich schon darauf, dem Gewinner eine Weihnachtsfreude bereiten zu dürfen :-)


Donnerstag, 5. Dezember 2013

Yummy Plätzchen: Nikolausstiefel

Yummy Plätzchen: Nikolausstiefel


Zutaten (40-50 Stück):

250g Weizenmehl
1 TL Backpulver
75g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
3 Tropfen Butter- Vanille- Aroma
50g Crème fraîche
175g Butter
 roter Zuckerguss
Hagelzucker

Ausserdem: Stiefel- Förmchen zum Ausstechen




1. Ofen bei Ober/Unterhitze auf 180 Grad vorheizen.

2. In eine großen Rührschüssel Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillinzucker, Aroma, Crème fraîche und Butter geben. Mit dem Mixer (Knethaken) und anschliessend von Hand auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem gleichmässigen Teig verarbeiten.

3. Teig portionsweise auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen (restlichen Teig immer kühl stellen, da er sonst klebrig wird). Mit dem Ausstecher die Stiefel ausstechen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.

4. Die Plätzchen ca 10-15 MInuten backen, bis sie goldbraun sind und anschliessend erkalten lassen.

5. Roten Zuckerguss lt. Packungsanweisung anrührenund mit einem Pinsel auf die Stiefel auftragen. Noch bevor der Guss trocken ist, den "Pelzrand" der Stiefel mit Hagelzucker dekorieren und trocknen lassen.

Zubereitungszeit: ca 90 Min.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Yummy Klassiker Rinderrouladen

Yummy Klassiker Rinderrouladen

immer wieder ein Gedicht



Zutaten (4 Port.):

4 große Rouladen vom Rind
400g Rinderhack
4 EL Senf (mittelscharf)
100g Möhren
100g Knollensellerie
2 Zwiebeln
100g Gewürzgurken
150g Bacon
Pfefferkörner
Lorbeerblatt
Piment
2 El Tomatenmark
500ml Rinderbrühe
100ml Rotwein (trocken)
Öl


1. Rouladen waschen, trockentupfen, von beiden Seiten pfeffern und salzen.
Dann jede Roulade mit 1 EL Senf bestreichen und mit Bacon belegen.
Zwiebeln in feine Ringe, Gewürzgurken in kleine Stückchen schneiden und beides mit dem Hackfleisch gleichmässig auf den Rouladen verteilen. Aufrollen und mit Spiesschen oder Zahnstochern fixieren.

2.  In einem Bräter oder Wok etwas Öl erhitzen. Rouladen darin von allen Seiten scharf anbraten und herausnehmen.

3. Möhren und Sellerie schälen und klein würfeln. Im Bratensaft der Rouladen anrösten.
Tomatenmark und Gewürze zugeben, kurz mitrösten. Mit Wein ablöschen und gut einkochen lassen.
Dann etwas von der Brühe zugeben, wieder einkochen lassen. Dann die restliche Brühe und die Rouladen zugeben.

4. Kurz aufkochen lassen und dann bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde schmoren lassen. Dann den Deckel ein Stück weit öffnen und eine weitere Stunde schmoren lassen, so werden sie ganz zart.

Während der Schmorzeit 2 mal wenden. Am Ende Rouladen entnehmen und Soße je nach Geschmack entweder mit Gemüsewürfeln servieren oder vorher durch ein Sieb abgiessen. (Evtl. mit Soßenbinder oder Mehl binden). Vor sem Servieren Sauce nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passt: Salat, Reis, Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, Blaukraut, Kartoffelknödel

Zubereitungszeit: 45 Min + 2 Std. Schmorzeit

Sonntag, 1. Dezember 2013

Advent, Advent


Advent, Advent...

wie wir Mütter alles schaffen? - Gar nicht!



Ich wünsche euch allen einen wunderschönen, ruhigen und besinnlichen ersten Advent!


Wobei wir schon bei den Stichworten wären: Leider mutiert die Vorweihnachtszeit vor allem bei (berufstätigen) Müttern zu Wochen voller Stress und Hektik. Schuld daran sind im weitesten Sinne unsere herzallerliebsten Kinder :-) 
Denn für die soll es alle Jahre wieder eine unvergessliche Zeit voller Spannung, Überraschung und kleiner Köstlichkeiten werden. Dabei stecken wir uns gerne zu hohe Ziele. 

Angefangen beim selbstgebastelten, kreativen und originellen Adventskalender. Hierfür müssen in diversen Nachtschichten nicht nur Bastelbücher oder DIY-Blogs studiert, Materialien gesammelt und gekauft, geschnitten, geklebt und "verbastelt" werden,  sondern auch noch je nach Anzahl der Kinder 24, 48 oder -um Gotets Willen- in manchen Familien sogar noch mehr unterschiedliche, passende, abwechslungsreiche "Kleinigkeiten" besorgt werden um das Kunstwerk angemessen zu befüllen.

Als wären wir damit nicht bereits genug beschäftigt, möchten wir natürlich noch mit den Kindern gemeinsam einen Adventskranz gestalten, für den man sich nicht 4 Wochen schämen muss, wenn er als Eyecatcher auf dem Esstisch thront. Wer Kinder hat, erkennt bereits jetzt den Widerspruch: Selbstgebasteltes aus Kinderhand und Dekoratives in Erwachsenenaugen verhält sich - milde ausgedrückt- etwas konkurrierend zueinander.
Weitere Herausforderungen warten: Bei der Dekoration des Weihnachtsbaumes stellt sich das selbe Problem. In einem Anflug von Wahnsinn und partnerschaftlicher, respektvoller Erziehungsmethoden habe ich vor Jahren meiner Großen ein gewisses Schmück-Bestimmungsrecht eingeräumt, unter dessen Folgen ich nun jedes 2. Jahr leide. Dass sich mir bei der Farbkombination rot/braun/gold/silber die Nackenhaare aufstellen, bleibt leider mein Problem.

Ausgelastet mit diesen zeitintensiven Weihnachts-Beschäftigungen, die viel diplomatisches Fingerspitzengefühl erfordern, sollen wir nun auch noch nebst Haushalt, Job und Kinder-Bespaßung völlig unbemerkt und undercover Geschenke ins Haus schaffen. 
Dabei haben wir 3 große Herausfoderungen zu bewältigen: 
  • Die Auswahl der richtigen Artikel (dabei den Spagat zwischen Gewünschtem und selbst für sinnvoll Erachtetem schaffen), 
  • den unbemerkte Kauf derselbigen 
  • und letzten Endes das wohlüberlegte Verstecken im Haushalt, dessen Winkel und Ecken den Kindern meist besser vertraut sind, als einem lieb ist.
Wer vorher auch noch gemeinsam mit den Kindern Wunschzettel bastelt, hat noch ein weiteres großes "To-Do" abzuhaken.

Abgerundet wird unser großes Weihnachts-Paket noch durch das Backen verschiedener Plätzchen
Das darf natürlich nicht in Abwesenheit der Kinder erfolgen, was dafür sorgt, dass die 3-fache Zubereitungszeit eingeplant werden muss und nach jeder Back-Episode zusätzlich eine Nachtschicht, um die Spuren wieder zu beseitigen. Selbstverständlich begnügen wir uns nicht nur mit 1,2 popligen Sorten sondern möchten jederzeit eine bunte, vielseitige Auswahl anbieten können.

Nicht unerheblich sind dann noch die "kleinen", familienspezifischen Besonderheiten, die ebenfalls Zeit und Nerven benötigen. An dieser Stelle ziehe ich meinen Hut vor Müttern 
  • deren Kinder fleißig Weihnachtslieder auf der Blockflöte proben
  • deren Kinder jedem weitläufigen Familienmitglied (unter Hilfestellung) ein individuelles Weihnachtsgeschenk basteln wollen, 
  • deren Kinder beim Krippenspiel, den Sternsingern oder sonstigen Aktivitäten mitwirken
  • deren Kinder im Vereinsrahmen in den Genuss von Weihnachtsfeiern kommen  (für die die Mütter Nikolaus-Auftritte, kulinarische Genüsse und Geschenke organisieren)
  • und alle, die ich jetzt vergessen habe. 
Nun aber zur abschließenden Frage: 

Was tun, damit wir Mütter nicht am 24. auf dem Zahnfleisch angekrochen kommen, nicht mit einem Kreislaufkollaps unter dem Christbaum oder einem Nervenzusammenbruch im Büro enden???

Am Besten wohl die Ansprüche etwas zurückschrauben
Immerhin sind es hauptsächlich unsere eigenen Erwartungen, die wir unter völliger Selbstaufopferung erfüllen wollen. Hier müssen Abstriche gemacht und zur Entspannung der Situation einfach Prioritäten gesetzt werden.
Ich persönlich kann/will zum Beispiel auf die ganze Backerei nicht verzichten. 
Dafür habe ich einfach unseren Adventskranz von letztem Jahr innerhalb von 5 Minuten im Alleingang mit neuen Kerzen und ein paar Deko-Artikeln gepimpt (siehe Foto).
Unsere Adventskalender sind mal wieder lieblos gekauft (die Kinder freuen sich trotzdem), die Zeit zum Basteln spare ich mir und investiere sie in sinnvolle Weihnachtsbeschäftigungen...wie zum Beispiel Energie und Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt tanken.
Die bereits bekannten Geschenkwünsche unserer Kindern habe ich schon mal vorsorglich an die Verwandschaft weitergegeben, so muss ich mich nicht darum kümmern und habe noch etwas Zeit, mir ein paar Überraschungen einfallen zu lassen (die gelingen doch den Müttern immer noch am Besten).
Ausserdem müssen gestresste Mütter zusammenhalten: Das Treffen zum gemeinsamen Backen beispielsweise verringert die Anzahl der hinterher zu putzenden Küchen um mind. 50% :-).

In diesem Sinne: 
entspannt euch, meine Leidensgenossinnen! Denn eine gut gelaunte Mutter in der Adventszeit ist schwer zu finden und damit ein besonderes, wertvolles und seltenes Geschenk für eure Familien!