Samstag, 29. Juni 2013

Yummy Rhabarber-Kuchen mit Kokosschnee-Gitter



Yummy Rhabarber-Kuchen mit Kokosschnee-Gitter

 


                                                                                    Zutaten (1 Blech):
Blechkuchen mit leckeren Rhabarberkuchen und luftig leichtem Gitter aus Kokos-Eischnee175g Butter
175g Zucker
1 Päckchen Vanilinzucker
Salz
4 Eier
300g Mehl
3 TL Backpulver
5 EL Rama cremefine zum Backen
1500g Rhabarber
Für den Kokosschnee:
4 Eiweiß
200g Zucker
100g Kokosraspel

     

1.Ofen bei Ober- Unterhitze auf 175 Grad vorheizen.
Butter, Zucker und Vanilinzucker mit 1 Prise Salz gleichmäßig verrühren (Mixer).
Nach und nach Eier hinzufügen. Danach langsam abwechselnd Mehl (mit Backpulver vermischt) und Rama hinzugeben und weiterrühren bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.


2. Den Teig gleichmäßig dünn auf einem gefetteten Blech verstreichen.
Den Rhabarber putzen, abziehen und in kleine Stücke schneiden. Den Teig damit belegen und in den Ofen geben für ca. 20 Min.






3. In der Zwischenzeit die 4 Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und nach und nach den Zucker unterrühren. Dann die Kokosraspeln unterheben. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und den vorgebackenen Kuchen mit einem Gitter verzieren. Danach ein weiteres Mal 15-20 Min. backen.



 Zubereitungszeit: 20 Min. + 20 Min. Vorbackzeit + 20 Min. Backzeit

1Blech ~ 5000kcal

Tipp: Wenn man nicht unbedingt die große Gesellschaft erwartet, kann man den Kuchen statt auf dem Blech auch in einer flachen Auflaufform zubereiten. Dazu je nach Größe der Form die Zutaten halbieren oder sogar nur ein Drittel verwenden.






Donnerstag, 27. Juni 2013

Yummy Gnocchi mit Rhabarber-Gemüse

Yummy Gnocchi mit Rhabarber-Gemüse

Gemüse mal anders


                                                                                                       Zutaten (4 Port.):


500g Gnocchi
1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
2 Möhren (250g)
80g Zucchini
40g Lauchzwiebeln
40g Erbsen
2 große Tomaten (200g)
100g Rama Cremefine zum Kochen (7% Fett)
100g Pinienkerne
2 TL Butter
50g Rhabarber
1 EL brauner Zucker
Salz, Pfeffer

Tipp: Sämtliches Gemüse aus diesem Rezept wächst momentan bei uns und gibt's ganz frisch auf dem Wochenmarkt.


1. Wer eine Küchenmaschine hat, kann sämtliches Gemüse mit dem Flügelmesser zerkleinern.
Olivenöl in großer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Großen Topf mit Wasser für die Gnocchi aufsetzen.

2. Zerkleinerte Zwiebel andünsten, gehackte Möhren dazu und mitschwitzen lassen.
Dann Zucchini und Lauchzwiebeln zerkleinern und mit den Erbsen dazugeben.

3. In einer kleinen Pfanne ohne Fett die Pinienkerne anrösten.
Zerkleinerte Tomaten und geröstete Pinienkerne zum Gemüse geben. 
Gnocchi nach Packungsanweisung zubereiten.

4. In einer kleinen Pfanne dann die Butter zerlassen. 
Den Rhabarber abziehen und klein würfeln, darin andünsten.
Den braunen Zucker über den Rhabarber geben und leicht karamellisieren lassen.

5. In der Zwischenzeit Gemüse mit Salz, Pfeffer und Rama Cremefine abschmecken.
Dann den Rhabarber dazugeben und einmal gut durchmischen.

Zubereitungszeit: 15 Min.

Kcal pro Portion (Gnocchi + Gemüse): ca 500

Eiweiß: 11g
Kohlenhydrate: 60g
Fett: 25g 


Mittwoch, 26. Juni 2013

Knetbäckerei

wir haben uns heute Abend mit unserer Knetbäckerei vom Magen-Darm-Infekt (der Zwerg) abgelenkt...

Papa-Vogel darf nicht mit ins Nest, er muss arbeiten :-)
der Hund liebt Brezeln und Baguette



















Wie habt ihr euren Abend verbracht?


Dienstag, 25. Juni 2013

Yummy leichte Sommer-Puten-Pastete

Yummy leichte Sommer-Puten-Pastete

hier lecken meine Kinder den Teller ab :-)

Zutaten (4Port.):

200g Putenschnitzel
2 EL Olivenöl
 165g Möhren
140g Frühlingszwiebeln
20g Butter
1 EL Sauerrahm/ Schmand
1 EL Mehl
1TL Senf (mittelscharf)
250 ml Hühnerbrühe
5 Strudelblätter (Filo/Yufka-Teig )
Salz, Pfeffer, Muskat, Thymian


1. Ofen bei Ober-/ Unterhitze auf 180 Grad vorheizen.
Putenschnitzel in Streifen schneiden und in einer großen Pfanne mit 1 EL Olivenöl anbraten.


2. Möhren schälen und in kleine Stücke hacken, Frühlingszwiebeln waschen und klein schneiden.
Die Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und das Gemüse hinzufügen. Die Butter zugeben. Mit Muskat und frischem Thymian würzen.

3. Sauerrahm, Mehl, Senf und Hühnerbrühe dazugeben und Hitze reduzieren, auf kleiner Flamme weiterköcheln lassen.

4. In der Zwischenzeit Auflaufform fetten und mit 5 Filoblättern auslegen (zwischen die Blätter etwas Olivenöl pinseln), so dass die Ränder an unterschiedlichen Stellen überlappen.

5. Die Fleisch-Gemüse Füllung in die Form auf die Strudelblätter geben und die Blätter dann über der Masse "zuklappen" (Es macht nichts, wenn sie nicht ganz bis zur Mitte reichen). Noch etwas Olivenöl auf den Teig pinseln, dann ca. 20 Min. im Ofen backen.
Dazu passt Reis

Zubereitungszeit: 15Min. + 20Min. Backzeit

Kalorien p.Portion: ca. 280 (+ 1 Port. Reis à ~200kcal)

Protein: 13g
Kohlenhydrate: 26g
Fett: 13g


Montag, 24. Juni 2013

Kindergarten- Eingewöhnung Kleinkind

Kindergarten- Eingewöhnung


Die Zwergengruppe unseres Kindergartens betreut im Schnitt 10 Kinder zwischen 1 und 3 Jahren. Betreut werden sie in seperaten Räumen von 2 netten Erzieherinnen. Ich habe den Zwerg (20 Monate) für Öffnungszeiten von 8.45h bis 12.15h angemeldet.
Ich erhoffe mir also in Zukunft täglich 3 Stunden Spiel und Spaß für den Zwerg und 3 Stunden Ruhe und Entspannung für die Mama. Klassische Win-Win-Situation :-)

Die Gruppe frühstückt um 10 Uhr und wenn es das Wetter zulässt, gehen sie danach noch ein bisschen in den Garten oder Spazieren. Freitags ist immer Koch-Tag. Ausserdem gibt es eine angrenzende Turnhalle, die die Zwerge öfters benutzen. Ich kenne die Gruppe bereits, da meine Große vor dem regulären Kindergarten auch dort war. Allerdings hat sie erst mit 2 1/2 Jahren angefangen. Bin also gespannt, wie sich mein Zwerg in ihrem zarten Alter auf die neue Situation einstellt.

Geplant sind mindestens 6 Schnupper-Termine, bevor der "Kindi-Alltag" losgeht. 
Hier möchte ich also mit euch unsere Eingewöhnungs-Erfahrungen teilen...

Tag 1:

Wir sind eingeladen, montags um 9 Uhr zu kommen und wenn alles gut läuft, um 10h (wenn die Kinder frühstücken) wieder zu gehen. Als wir ankommen, freut sich der Zwerg wie Schnitzel.
Sowohl die anderen Kinder, als auch die Erzieherinnen sind erstmal uninteressant. Ganz im Gegensatz zu den vielen tollen Spielsachen, die überall herumstehen und von denen sie viele noch nicht kennt. Der Favorit ist ganz klar die Puppenküche. Ich muss mich neben sie setzten und sie beginnt sofort damit, zu kochen wie ein Weltmeister. Mal gibt es "Spätzle mit Soße", mal "Maultaschä", mal "Getti Bomemese" und mal "Linsä". Mit den Kochtöpfen tigert sie durch den Raum und füttert sämtliche Kuscheltiere und Puppen, die sie finden kann. Nach einer Stunde holen die Kinder ihre Täschchen und versammeln sich um den Frühstückstisch. Zeit für uns zu gehen. Doch als sie beginnen, ihr "Guten- Morgen"- Lied anzustimmen, kann sich mein Zwerg kaum losreißen.
Ich kann sie überreden zu gehen und verspreche, dass wir bald wiederkommen. Hätte besser kaum laufen können.

Tag 2:

Am Dienstag kommen wir wieder. Geplant ist, dass wir dieses Mal eine halbe Stunde länger bleiben und beim Frühstück mitmachen. Es läuft alles wie beim ersten Mal. Die Erzieherinnen gehen immer wieder auf den Zwerg zu und spielen ein bisschen mit. Der Zwerg ist freundlich und offen ihnen gegenüber. Aber Mama muss immer in Sichtweite sitzen. Als es Frühstücks-Zeit ist, setzen wir uns mit den anderen an den Tisch. Bei den Liedern ist sie ganz in ihrem Element, aber als es Zeit zu essen ist, wird sie nervös. Sie möchte lieber aufstehen und weiterspielen. Nach 15 Minuten reicht es ihr und sie ordnet an, nach Hause zu gehen. 



Tag 3:

Eine Woche später, wieder dienstags, sind wir zum 3. Mal zu Besuch. Dieses Mal waren wir vorher extra beim Bäcker. In ihrem Rucksack sind Bretzel und Trauben, 2 Dinge die sie so liebt, dass ich sicher bin sie wird dieses Mal gerne mitmachen beim Frühstück.
Als wir ankommen, beginnt mein Zwerg sofort wieder zu spielen. Die Erzieherinnen schlagen vor, dass ich mich dieses Mal weiter zurückziehe und ausser Sichtweite in die Küche setze. Das mache ich dann auch. Anfangs kommt die Kleine alle paar Minuten um mir zu zeigen, mit was sie grade spielt. Sie bringt mir kleine Tierfiguren und wieder ihre gekochten Gerichte. Irgendwann wird ihr das Gerenne zu blöd und sie lässt sich nicht mehr blicken. Als ich sie beobachte, sehe ich wie sie ganz ins Spiel vertieft ist mit einer der Erzieherinnen und ein paar anderen Kindern. Während des Frühstücks bleibe ich auch in der Küche.
Als sie fertig sind, ist es Zeit zu gehen. Die Erzieherin sagt mir, dass sie kaum etwas angerührt hat vom Essen. Es war einfach alles viel zu spannend für sie. Sie war aber ganz lieb und hat die anderen Kinder beobachtet.

Tag 4:

2 weitere Tage später, also am Donnerstag, kommen wir wieder. Dieses Mal soll ich mich wieder kurz in die Küche setzen und als sie so schön selbstständig weiterspielt, wie sie das letzte Mal aufgehört hat, kann ich für eine Stunde nach Hause gehen. Ich wohne direkt um die Ecke, mit der Erzieherin ist vereinbart dass ich um 10.30h zum Abholen komme. Sollte der Zwerg früher nach mir verlangen, rufen sie mich an und ich bin 5 Minuten später da. Als ich mich verabschiede und erkläre, nach dem Frühstück wiederzukommen, ist der Zwerg einverstanden. Zum Glück gibt's keine Diskussionen oder Tränen.
Als ich wieder zu Hause bin, klingelt um 10 das Telefon. Der Zwerg möchte wieder nicht essen. Die Erzieherin meint, es sei noch alles gut, aber die Stimmung kippt langsam. Ich solle lieber kommen, damit der erste Tag ohne Mama nicht in schlechter Erinnerung bleibt. Als ich wenige Minuten später ankomme, ist sie gut gelaunt und begrüßt mich mit "Mama, komm rein!".
Sie ist ganz stolz, weil sie das erste Mal mit einer Schere schneiden durfte. Mir wird erzählt, dass sie die Stunde bis zum Frühstück nur einmal nachgesehen hat, ob ich in der Küche sitze und ansonsten nicht nach mir gefragt hat.

Tag 5:


wieder Dienstag: wir kommen wie immer um 9h. Ich soll wieder nach Hause gehen und wie letztes Mal schon, um halb 11 wiederkommen. Telefonisch bin ich erreichbar, um im Notfall auch früher kommen zu können. Dieses Mal habe ich unser Frühstück zu Hause ausfallen lassen in der Hoffnung, dass sie dann heute richtig Hunger hat und beim Frühstück mitmachen will. Mein Plan geht auf, keine vorzeitigen Anrufe und als ich zum Abholen komme, ist sie ganz fröhlich und in ihrem Element.



Tag 6+7:

Donnerstags und freitags kommen wir gleich wieder, dieses Mal von 9 bis 11. Alles läuft inzwischen reibungslos, sie hat überhaupt keine Schwierigkeiten sich zu trennen. Auch als der Papa sie zum ersten Mal bringt, verschwindet sie sofort spielend und ist schwer beschäftigt. Ab der Folgewoche beginnt die reguläre Kindergartenzeit offiziell und ich bin sehr froh, dass alles so glatt gelaufen ist bisher.

1. Offizielle Kiga-Woche

An ihrem ersten offiziellen Tag, schlagen die Erzieherinnen vor, sie noch nicht bis um 12.15h dort zu lassen sondern schon um 11.30h zu holen, damit sie sich langsam an die vielen neuen Eindrücke gewöhnt. Eigentlich ist geplant, es die ganze Woche so zu machen. Aber nachdem der Zwerg am ersten Tag so schön mit den anderen draussen spielt und gar nicht genug bekommen kann beschliessen wir, sie schon donnerstags die komplette Zeit dazulassen, von 8.45h bis 12.15h. Alles klappt wie geschmiert. Inzwischen ist sie auch mit den Erzieherinnen so vertraut, dass sie von ihnen auf den Arm genommen möchte (das dürfen sonst nur die Allerwenigsten). Mein Zwerg freut sich jeden Morgen wahnsinnig wenn ich sage, dass sie heute in den Kindergarten darf. Meistens kann sie es gar nicht abwarten, bis 8.40h ist und wir loslaufen.

Freitags steht sie um 8h mit Schuhen vor der Tür und verkündet "Kindi wartet mich". Da weiß ich: alles richtig gemacht. Sie macht neue Bekanntschaften, lernt neuen Bezugspersonen zu vertrauen, lernt neue Lieder, Spiele, und so viel mehr. Das hätte ich als Alleinunterhalter niemals bieten können...

Trotzdem hat man manchmal Pipi in den Augen wenn man den kleinen Zwerg mit dem großen Rucksack losmarschieren sieht...die Babyzeit ist einfach vorbei und sie ist jetzt eine richtige kleine, große Persönlichkeit.







Mittwoch, 19. Juni 2013

Yummy Rhabarber-Erdbeer Täschchen

Yummy Rhabarber-Erdbeer Täschchen



Zutaten (12 Stück):

1 Rolle Blätterteig
1,5 Stangen Rhabarber
7 Erdbeeren
Etwas Butter
Brauner Zucker
1 Ei
25g Vollmilchschokolade

1. Den Backofen bei Ober/Unterhitze auf 200 Grad vorheizen. Butter in einem Topf zum schmelzen bringen. Das Ei trennen. 

2. Den Rhabarber waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. In die Butter geben und andünsten (muss noch bissfest bleiben)

3. Blätterteig auf einem Blech mit Backpapier ausrollen. Mit dem Eiweiss bestreichen. Den Teig in 12 Quadrate schneiden (lange Seite in 4, kurze Seite in 3 Teile). 

4. Erdbeeren waschen und klein schneiden. Braunen Zucker über den Rhabarber geben (Menge je nach Rhabarber- Säure). Rühren und dann die Erdbeeren kurz zugeben. 

5. kleine Häufchen von der Rhabarber-Erdbeer-Mischung in die Mitte der Blätterteig-Quadrate geben. Die Schokolade klein hacken und darüber geben.

6. Die Ecken der Blätterteig-Quadrate anheben und über dem Häufchen zusammenführen, Ecken zusammendrücken so dass die Tasche geschlossen ist.  

7. Mit Eigelb bestreichen und die Taschen so auf dem Blech verteilen, dass sie genügend Abstand zueinander haben und nicht zusammenkleben. Im Ofen backen bis sie goldgelb sind (ca 25 Min.).

Montag, 17. Juni 2013

DOTTYBAG VON KJOMIZO



DOTTYBAG VON KJOMIZO


Schon mal von kjomizo gehört?

Kjo…-was?


Diesen Namen solltet ihr euch merken, denn er bezeichnet ein Hamburger Label, dass es endlich geschafft hat, praktische, hübsche UND originelle Accessoires zu kreieren, die der ganzen Familie Spass machen!

Aus der Reihe der dotty-Produkte, ist diese hübsche dottybag in meinen Besitz gelangt und ich bin schwer begeistert. 

Die Tasche ist schlicht, hübsch, robust und gut verarbeitet. Durch die mitgelieferten dottys (58 Buchstaben- und 6 Motiv- Dottys), lässt sie sich in das verwandeln, was gerade gebraucht wird. 


Die dottys haften mit Klett an der Tasche, lassen sich beliebig oft abziehen und neu anbringen und hinterlassen – tatsächlich- nach dem x-ten Mal immer noch keine Spuren oder Fäden.





Schon mal im Freibad eine Viertelstunde in eurer riesigen Bade-Tasche nach dem Shampoo gewühlt?


(Falls mal was auslaufen sollte…innen abwaschbar! Super mitgedacht!)


 
Keine Ahnung, wo ihr eure Urlaubs- Apotheke verstauen sollt?



 



Endlich mal wieder den Lipgloss in der XXL- Wickeltasche griffbereit haben?



Oder einfach nur den Zwerg beschäftigen, weil man mit der Freundin in Ruhe Kaffee trinken möchte und das Bilderbuch langweilig ist?
Schon mal beim Einkaufen verzweifelt versucht, Chiquita-Kleber wieder zurück auf die Bananen zu kleben? Ist mit der dottybag Geschichte, denn die Buchstaben abzureißen und wieder neu anzubringen macht mindestens doppelt so viel Spaß.

Und auch Schulkinder haben ihren Spaß, denn die Möglichkeiten, freche Messages anzubringen sind nahezu unerschöpflich.

FAZIT:



 


Es gibt übrigens noch mehr tolle Dotty- Produkte. Das dottycase und das dottybook sind ebenfalls bei kjomizo erhältlich. Die dottys selbst gibt es in blau, grün, pink oder lila.


 
 Das kjomizo keine Eintagsflieg bleibt, wir spätestens klar, wenn man sich durch den Katalog stöbert. Denn die beiden Hamburger Unternehmerinnen Simona Albers & Nadine Gehrmann haben noch mehr Ideen, auf die wir ohne es zu wissen gewartet haben: Geschichten Geschirr mit Rätseln und Reimen, witzige Kritzel Textilien wie den Eigenschaften-Body (endlich mal ein  Geschenk zu Geburt, dass origineller ist als Plüschhäschen oder die 5. Spieluhr) undundund…

Und weil wir von so tollen Frauen nicht genug bekommen können, findet ihr in Kürze ein Kurzinterview mit den beiden Unternehmerinnen in meiner People Rubrik.
  





Den neuen Katalog findet ihr auf www.kjomizo.de


 


Sonntag, 16. Juni 2013

Yummy Regio- Mix mit Pasta



alle Zutaten gibt's frisch von hier


Zutaten (4 Port.):

300g Penne oder Spirelli
2 EL Sonnenblumenöl
1 Zwiebel
4 Lauchzwiebeln
1 kleine Zucchini
2 Karotten
2 Tomaten
1 Hand voll Erbsen
1 Flasche Rama cremefine (7% Fett)
40g Graved- Lachs
Salz, Pfeffer, Petersilie, Schnittlauch 



Tipp: sämtliches Gemüse aus diesem Rezept findet ihr momentan Frisch aus der Region auf dem Wochenmarkt  

1. Nudeln nach Packungsanweisung kochen. In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne das Öl erhitzen.
Gehackte Zwiebel darin andünsten. 

2. Lauchzwiebel in Ringe schneiden und hinzufügen. Karotten und Zucchini schälen und klein würfeln, ebenfalls mitdünsten.

3.Alles mit Rama cremefine ablöschen und heiss werden lassen. Dann Erbsen, gewürfelte Tomaten und klein geschnittenen Lachs hinzugeben. 

4. Alles mit Salz, Pfeffer und den frischen Kräutern abschmecken.
 


Zubereitungszeit: 15 Min.

Kalorien p. Portion: 425

Protein: 14g
Kohlenhydrate: 67g
Fett: 11g

Dienstag, 11. Juni 2013

My Milky- Way

My Milky- Way

wer hat den Durchblick?


Über kaum ein Lebensmittel hört man so viel widersprüchliches wie über Milch. Vor allem seit ich mich intensiver mit Fleisch und Eiweiß- Konsum beschäftige, stoße ich sowohl im Freunden- und Bekanntenkreis als auch in den Medien auf krasse Milch-Gegner.
Als "Ernährungs-Managerin" einer 4-köpfige Familie, die in der Woche durchschnittlich gerne 10 Liter Milch konsumiert, fand ich also es sei an der Zeit, mich umfassend zum Thema einzulesen. Schließlich möchte man nicht irgendwann Schuld sein, falls eine der weit verbreiteten Krankheiten auftritt, die angeblich auf zu hohen Milchkonsum zurückzuführen ist.

Für alle Hin- und Hergerissenen, denen dank Job- und/oder Familien-Trouble die Zeit für etwas Recherche fehlt, möchte ich hier die Ergebnisse der aktuellen Forschungslage so kurz und prägnant wie möglich zusammenzufassen


Was ist drin?

Nährstoffe in optimaler Zusammensetzung:
Vitamine A, B1, B2 (ist wichtig für die Energieverwertung), C, D (wichtig für Kalziumaufnahme), E
hochwertiges Milcheiweiß,
Mineralstoffe: Kalzium (so viel wie kein anderes Lebensmittel), Phosphor, Kalium
Jod, Fluorid,
Wasser,
leicht verdauliches Milchfett.
Milchzucker (Laktose)


Ist unser Körper nicht dafür geeignet, Kuhmilch zu vertragen?

Wir Deutschen trinken weltweit pro Kopf am meisten Milch. Weil wir es können. Die Noreuropäer können aufgrund einer Genmutationen vor 8000 Jahren Milch auch im Erwachsenenalter gut vertragen. Viehirten mit dieser Mutation waren in harten Wintern besser genährt und überlebten Phasen mit Nahrungsmittelknappheit eher, konnten sich so also besser vermehren.

In anderen Regionen verlieren bis zu 90% der Menschen diese Fähigkeit nach der Säuglingszeit.
Weltweit sind 75% aller Erwachsenen Laktose-intolerant. In Deutschland sind es vermutlich nur 10-15%.

(das heisst ihrem Körper fehlt das Enzym Laktase, das hilft die Laktose in der Milch zu verdauen (verursacht Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall). In Laktose-freier Milch ist das fehlende Laktase-Enzym bereits künstlich zugegeben, somit verträglich für Laktose-Intolerante)


Enthält Supermarkt-Milch durch das Erhitzen keine Vitamine mehr?

grundsätzlich gilt: je mehr erhitzt wurde (und je weniger Fett enthalten), desto weniger Vitamine sind drin.
Allerdings hat selbst H-Milch (die am Höchsten und Längsten erhitzt wurde) nach der Aufbereitung nur 3% der ursprünglichen Vitamine verloren, pasteurisierte Frischmilch also noch weniger.
Alle anderen Inhaltsstoffe (Mineralstoffe etc) bleiben durch das Erhitzen komplett unverändert.

Übrigens: Wer Rohmilch kauft und diese zu Hause abkocht (empfehlenswert wegen der Keime; u.A. EHEC und Salmonellen-Gefahr) schadet den Vitaminen deutlich mehr. Grund: Abkochen im Topf dauert länger als pasteurisieren (dabei wird Milch nur 10 Sekunden lang erhitzt)


Enthält Milch Rückstände von Antibiotika und Umweltgiften?

"Rückstände wie Antibiotika oder Umweltgifte wie Dioxin werden viel weniger gefunden als noch vor zehn Jahren."
Hans Tober vom Laborzentrum MUVA Kempten

In Deutschland gibt es ausserdem sehr strenge Vorschriften, was die Anwendung von Antibiotika in der Landwirtschaft betrifft. Es sind angemessene Wartezeiten vorgeschrieben, deren Einhaltung kontrolliert wird. In dieser Zeit wird keine Milch einer mit Antibiotika behandelten Kuh in Umlauf gebracht.
Milch wird laufend während verschiedener Verarbeitungsprozesse kontrolliert, das Risiko Antibiotika- Rückstände oder andere schädliche Substanzen durch sie aufzunehmen, wird als sehr gering eingestuft.

 
Macht Milch dick?

Wegen ihres hohen Nährwerts ist Milch kein Getränk, sondern ein Lebensmittel.
100 Milliliter Vollmilch enthalten 67 Kalorien (= 2 Stücke Schokolade).
Wer sich ausgewogen ernährt, braucht trotzdem nicht zu befürchten, dass Milch als Ursache für Gewichtszunahme in Frage kommt. Zu erhöhtem Körperfett-Anteil führen nach wie vor hauptsächlich Bewegungsmangel und eine zu zucker- und fetthaltige Ernährung.

Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass höhere Verzehrsmengen von Milchprodukten mit einem geringeren Körpergewicht und Körperfettanteil von Erwachsenen und Kindern zusammenhängen. Umstritten ist, ob der Milchkonsum der Testpersonen allein dafür verantwortlich ist (wer jeden Tag einen halben Liter Milch trinkt, ist üblicherweise kein Kandidat für die 2L Cola-Flasche, etc.)

Wer nicht streng auf seine Fettzufuhr achten bzw. diese reduzieren muss, sollte lieber Vollmilch trinken denn in dieser sind mehr fettlösliche Vitamine (E, D, K und A) enthalten. Vor allem das Vitamin D, das wir normalerweise unter Sonneneinstrahlung bilden können, ist wichtig für eine gesunde Kalzium-Aufnahme.

Für Menschen, die Probleme mit dem Fettstoffwechsel haben, oder die eine strikte Diät einhalten sollten, ist die fettarme Variante (vorübergehend) geeigneter.


Ist Milchfett ungesund?

Milchfett ist sehr gesund.
Es ist erwiesen, dass Milchfett vor Arteriosklerose schützen kann (somit vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
In  Tierversuchen ließ sich feststellen, dass es zu Gewichtsreduktion und Muskelaufbau führt. Ob diese Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind, ist noch unklar.


Verursacht Milch Allergien?

Säuglinge reagieren auf Kuhmilch oft mit Hautausschlag. Die ist keine Laktose-Intoleranz, sondern eine Milcheiweiß-Allergie. Diese Allergie verläuft ebenso wie andere Lebensmittelallergien (Äpfel, Nüsse, etc.). Bei Säuglingen und Kleinkindern verschwindet sie meist bis zum Schuleintritt. Generell sollte während einer Lebensmittelallergie auf das betroffene Erzeugnis komplett verzichtet werden. 
Früher galt: im ersten Lebensjahr keine Kuhmilch. 
Heute weiß man: Milch löst nur eine Allergie aus, wenn die Veranlagung dazu besteht. Falls nicht gestillt wird und es in der Familie weder Heuschnupfen noch sonstige Allergien gibt, dürfen Säugling auch Muttermilch-Ersatznahrungen auf Kuhmilchbasis bekommen.

Rohmilch ist im Allergien-Schutz unschlagbar, das konnte eindeutig belegt werden. Welcher Inhaltsstoff der Rohmilch genau für diesen Schutz verantwortlich ist, wird momentan erforscht. Man erhofft sich durch die Ergebnisse den Erhalt dieses Stoffes auf pasteurisierter Milch übertragen zu können.
Wegen der möglichen Keime ist Rohmilch allerdings für Kleinkinder (auch Schwangere, Senioren, Menschen mit schwachem Immunsystem) ungeeignet.


Milch und Diabetes

Diabetes Typ 1:
Menschen die Diabetes Typ 1 entwickeln, haben eine entsprechende genetische Veranlagung. 
Unterschieden wird in verschiedene Risiko-Typen. Eine Studie erwies, dass unter Hochrisikopatienten ein reduzierter Kuhmilch-Konsum während des 1. Lebensjahres das Ausbruchs-Risiko verminderte. Bester Schutz gegen den Ausbruch der Krankheit ist es, 4 Monate voll zu stillen und danach mit dem Beikost-Aufbau anzufangen. Im ersten Lebensjahr sollte dabei ganz auf Kuhmilch verzichtet werden. Ab dem Kindergartenalter konnte kein negativer Einfluss von Kuhmilch mehr festgestellt werden.

Diabetes Typ-2:
Es gibt es Hinweise, dass Milchfett vor Diabetes Typ 2 schützt. Allerdings sind die Studien nicht eindeutig.

Generell kurbelt Milch bei Diabetikern den Insulin-Stoffwechsel an.

Milch und Krebs

"Momentan ist die Studienlage so, dass ein erhöhter Milchkonsum das Risiko von Dickdarmkrebs senken kann. Eventuell erhöht aber ein Milchkonsum das Risiko für Prostatakrebs. Allerdings nur, wenn gleichzeitig sehr viel Kalzium zugeführt wird und wenig Vitamin D. Man sollte also auf keinen Fall mehr als 1.500 mg Kalzium pro Tag essen und darauf achten, dass genügend Vitamin D zugeführt wird. Bei Brustkrebs ist die Studienlage nicht eindeutig. Möglicherweise senkt aber ein Milchverzehr das Brustkrebsrisiko."
Sabine Häberlein, Diplom Ökotrophologin


Milch und Osteoporose (Knochenschwund)

Studien belegten, dass Frauen in einigen asiatischen und afrikanischen Ländern (in denen kaum Milch getrunken wird), seltener an Osteoporose erkranken, als in Deutschland oder anderen Industrienationen mit hohem Milch-Konsum. 
Eine willkommene Neuigkeit für alle Milch-Hysteriker
Allerdings ist auch erwiesen, dass nicht nur Kalzium, sondern auch Bewegung eine der Hauptkriterien dieses Krankheitsbildes ist. 
Aufgrund geringerer Mobilität und anderen Arbeitsbedingungen sieht der Bewegungs-Alltag der asiatischen/afrikanischen Studienteilnehmer natürlich anders aus, als der der deutschen Schreibtisch- Arbeiter, die sämtliche Wege mit dem Auto zurücklegen. 
Ob aufgenommenes Kalzium richtig verwertet wird, hängt ausserdem auch mit Vitamin D zusammen. Dieses bildet der Körper vor allem unter Einwirkung von UV-Licht (z.B. Arbeit draussen auf dem Feld).
Durch diese Umstände sind Asiatinnen und Afrikanerinnen oft besser vor Knochenschwund geschützt als Deutsche. 
Das sich daraus ableiten lässt, dass Milch die Knochen zerstört, halte ich für eine falsche Schlussfolgerung.


Die Tiere

Zu guter Letzt möchte ich euch nicht vorenthalten, dass ich diverse Bilder, Berichte und Videos darüber gesehen habe, wie die Milchindustrie funktioniert und die übliche Tierhaltung nichts für schwache Gemüter ist. Keine Sorge, ich werde hier nicht in ein ideologisches "Tierquäler!"-Blabla fallen, allerdings: Wer ein großes Herz für Tiere hat, sollte sich vielleicht mal ansehen, wie Milchkühe gehalten werden und seinen Milchkonsum dem anpassen, was er mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Ich empfehle hier die NDR- Reportage: Die Milch - Lüge (youtube) und die Peta-Homepage.


Fazit

Nach den ganzen Fakten dürft ihr euch nun selbst Gedanken zu eurem Milch-Konsum machen.

Für mich steht fest, dass Milch und Milchprodukte wie Joghurt weiterhin auf unserem Speiseplan stehen, da viel Gutes drinsteckt und für gesunde Menschen, die unter keiner Unverträglichkeit leiden, keinerlei Risiken 100%ig nachgewiesen werden konnten. Ausserdem schmeckt sie uns allen wunderbar.

Allerdings werde ich vielleicht in Zukunft auch mal ein paar Alternativen (Sojamilch etc.) testen. Falls mir das geschmacklich zusagt, werde ich wohl die ein oder andere Milchtüte in unserem Kühlschrank dadurch ersetzen, um diesen Wahnsinn in der Tierhaltung (der durch die hohe Nachfrage verursacht wird), nicht allzusehr zu fördern.




Quellen: 
Bayrisches Fernsehen: Milchkunde,  Rund um das wertvolle Lebensmittel
Bayrisches Fernsehen: Milch,  wann ist sie gesund? wann macht sie krank?
Frank Massholder: Lebensmittellexikon
MDR: Milch als Heilmittel
MDR: Milch als Krankmacher
NDR: Die Milchlüge
Zeit Online: Natur aus der Fabrik
Bundesinstitut für Risikobewertung: Fragen und Antworten zu den Auswirkungen des Antibiotika-Einsatzes in der Tierproduktion
Brigitte: Ist Milch gesund?
Alles zur Allergologie: Milch
Pharmazeutische Zeitung: Mit Vorsicht und Verstand essen